Radfahrer, Gardasee

Fahrradurlaub am Gardasee

Mountainbiker, Gardasee

Der Gardasee in Norditalien ist ein Mekka für Radsportfreunde. Gutes Wetter, leckeres Essen und vor allem abwechslungsreiche Strecken lassen bei jedem Hobby-Radfahrer das Herz höher schlagen. Die Anreise von Deutschland aus ist einfach: Über den Brenner und man ist schon (beinahe) da. So lässt sich der eigene Drahtesel einfach auf das Auto schnallen und in wenigen Stunden glaubt man sich im Radsport-Paradies. Wer sein eigenes Rad nicht mitnehmen kann oder will, findet um den Gardasee viele Vermietungen von Rennrädern, Mountainbikes und Trekkingrädern. Die kleinen Shops bieten zudem schicke Radsportmode und allerlei Zubehör und Accessoires. Da der Gardasee als Urlaubsparadies und Sportlerhochburg seit Jahren gut besucht ist, spricht man vor Ort für die Touristen meist Deutsch oder zumindest Englisch.

Mountainbiking am Gardasee




Mountainbiker, Gardasee

Auch viele Unterkünfte am Gardasee haben sich auf Sportler spezialisiert. So haben einige Hotels Radkeller, Waschsalons, spezielle Sportler-Angebote, Radsport-Menüs oder bieten geführte Touren aller Schwierigkeitsstufen an.

Der Gardasee hat für jeden sportlichen Urlauber etwas zu bieten. Will man aber hoch hinaus, sollte man bereits einige Kilometer in den Beinen haben, um bei Steigungen um die 19% nicht schlapp zu machen.

Für den Italien-Touristen, der einfach nur einige Tage in der Natur oder am See radeln möchte, bieten sich kurze Touren insbesondere am Südende an, da die Landschaft hier flach ist. So kann man je nach Belieben die Region erkunden, Pausen am See einlegen, malerische Dörfer bestaunen und in kleinen Cafés und Bars einkehren.

Abfahrt auf der Ponale-Panoramastraße

Von Pregasina nach Riva del Garda




Mountainbiker, Gardasee

Für die Profis und insbesondere Mountainbiker kommt allerdings nur das Nordende des Gardasees um Torbole und Riva del Garda in Frage. Hier bieten sich unzählige Touren mit vielen Höhenmetern und wunderschönen Blicken über den See an. Zu empfehlen sind die Anstiege nach St. Giovanni, Prati di Nago oder St. Barbara. Nach kurzem Einfahren im Flachen geht es teilweise sehr steil in die Berghänge, was einen großen Höhengewinn auf kurzer Strecke ermöglicht. Die Kondition wird hierbei teilweise sehr auf die Probe gestellt, doch sollten die Ausblicke und die gastronomischen Angebote am Gipfel Lohn genug sein.

Abzuraten ist von einer Seeumrundung mit dem Rad aufgrund des starken Verkehrs. Die Küstenstraße führt durch sehr viele Tunnels, ist schmal und der Fahrstil der Italiener berüchtigt!